Was ist eine Autoimmunerkrankung ?

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Autoimmunerkrankungen sind Fehlregulationen des Immunsystems. Dabei handelt es sich um chronisch entzündliche Prozesse. Die Immunzellen greifen körpereigene, gesunde Zellen an. Dadurch wird das Gewebe stark beschädigt und zum Teil vollständig zerstört. Das Immunsystem wird aktiviert, wenn Fremdpartikel in den Körper eindringen. Der „Feind“ wird gesucht, bekämpft und vernichtet. Die Gedächtniszellen merken sich die Signatur des Fremdpartikels, damit bei einem erneuten Eindringen schneller gehandelt werden kann. Störungen im Immunsystem führen jedoch zum Verlust der Toleranz gegenüber körpereigenen Gewebestrukturen. Das Immunsystem kann bei Autoimmunerkrankungen nicht mehr zwischen „fremden“ und „eigenen“ (auto) Partikeln unterscheiden. Unbehandelte Autoimmunerkrankungen können durch schwere Entzündungsreaktionen zur Zerstörung des betroffenen Organs und in bestimmten Fällen mit schwerem Verlauf zum Tod führen. Die Zellen des Blutes lassen sich in drei Untergruppen aufteilen; die Erythrozyten sind die roten Blutkörperchen und für den Sauerstofftransport zuständig. Thrombozyten hingegen sind Blutplättchen und sorgen für die Blutgerinnung bei Verletzungen. Bei den Immunzellen handelt es sich im Allgemeinen um Leukozyten, - weiße Blutkörperchen, sie dienen der Immunabwehr. Die Immunabwehr wird unterteilt in das angeborene und erworbene Immunsystem. Das angeborene Immunsystem besitzt der Mensch von der Geburt an; es ist nicht sehr wandelbar und beherbergt die Fresszellen (Makrophagen, Monozyten, Dendritenzellen, Granulozyten). Sie erkennen Fremdstoffe oder Eindringlinge und bekämpfen diese mit giftigen Stoffen und fressen sie. Das erworbene Immunsystem ist wandelbar; allerdings ist es nicht so schnell wie das angeborene Immunsystem. Es ist wichtig für das Überleben der Menschheit. Das erworbene Immunsystem muss sich schnell an neue Erreger anpassen, da das angeborene Immunsystem das nicht kann. Außerdem muss zwischen Zellen unterschieden werden, die Antikörper produzieren und solchen, die es nicht tun. Antikörper sind Abwehrproteine des Immunsystems, die spezifisch an ein bestimmtes Protein von einem bestimmten Erreger binden. Zur Bildung der Antikörper kommt es, indem Fresszellen Fremdpartikel erkennen, sie töten und fressen. Spezifische Oberflächenproteine des Fremdpartikels werden sofort auf…

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Das Reizdarmsyndrom

Bei dem Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine Funktionsstörung des Darms, von der eher Frauen als Männer betroffen sind. Die Betroffenen leiden dabei unter Darmbeschwerden, bei denen eine körperliche Ursache ausgeschlossen werden kann. Unterschiedliche Aspekte können dabei jedoch an der Entstehung des Reizdarmsyndroms beteiligt sein. Anzeichen, die auf ein Reizdarmsyndrom hinweisen können, sind Bauchschmerzen, Durchfall und Verstopfung sowie Blähungen. Da diese Symptome allerdings auf viele unterschiedliche Erkrankungen hindeuten, z.B. Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Darmerkrankungen, Magen-Darm-Infekte, Magengeschwüre und Tumore, müssen diese Krankheiten ausgeschlossen werden. Im Folgenden wird dieser kleine Artikel die Ursachen, Symptome, Diagnosearten und Therapiemöglichkeiten des Reizdarmsyndroms behandeln und vorstellen. Ursachen Eine klare Ursachenfindung ist schwierig, da bei jedem Patienten unterschiedliche Faktoren eine Rolle bei der Entwicklung des Reizdarmsyndroms spielen. Was jedoch bekannt ist, dass psychische Einflüsse wie Stress, Kummer und Ärger die Beschwerden negativ beeinflussen und verstärken können. Dennoch handelt es sich bei dem Reizdarmsyndrom um keine reine psychische Erkrankung. Es ist meist die Kombination aus verschiedenen Aspekten, die diese Krankheit hervorrufen. Weitere Ursachen können dabei Störungen oder Infektionen des Darmnervensystems sein. Patienten mit einem Reizdarmsyndrom haben einen sehr empfindlichen Darm. Dieser verfügt über ein eigenes Nervensystem, mit dem dieser den Nahrungstransport und die Darmbewegungen steuert. Beim Patienten sind diese Darmbewegungen eventuell gestört. Auf Luftansammlung reagiert der Darm auch oft mit Schmerzen. Ob der Alkohol- und Nikotinkonsum oder eine falsche Ernährung die Entwicklung des Reizdarmsyndroms begünstigt, ist bislang unklar. Über eine Ernährungsumstellung können die Symptome meist positiv beeinflusst werden. Symptome Zu den Symptomen gehören neben Bauchschmerzen auch das Druck- und Völlegefühl sowie Stuhlunregelmäßigkeiten. Die Darmbeschwerden sind dauerhaft oder wiederkehrend vorhanden. Organische Auslöser können meist nicht gefunden werden. Weitere Krankheitszeichen können sein: Bauchschmerzen und ein Druckgefühl im Bauch, überwiegend im Unterbauch, hinzukommt das VöllegefühlDer Blähbauch in Kombination mit BlähungenVeränderungen in der Häufigkeit und Beschaffenheit des Stuhls sowie Durchfall oder Verstopfung (hier ist auch…

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